Hier können Sie einen kleinen Auszug aus der Geschichte unseres Museums nachlesen.

Nicht ein Müller, sondern ein Gerber übte in dieser Mühle sein Handwerk aus.

Die Mühle gehörte zu einer Gerberei, die wenige Schritte entfernt liegt und bis vor kurzem noch von Paul Mantz, dem letzten Gerber Leustettens, und seiner Familie bewohnt wurde.

Der Name Lohmühle kommt von dem Wort „Lohe“. Diese Lohe wird aus getrockneten, gemahlenen Rinden von Eichen und Fichten hergestellt. Das Rindenmahlen geschah in dieser Mühle. Im Jahr 1994 erwarben Rolf und Sylvia Hummel aus Leustetten das einsturzgefährdete technische Kulturdenkmal, um es zu erhalten.
Das vorrangige Ziel bestand darin, das Wasserrad und die vorhandene Mühleneinrichtung (Transmission, Walkfass und Lederwalze) im Untergeschoss des Gebäudes wiederherzustellen.
Im Jahr 2001 konnte das „Herzstück“ der Lohmühle, die Rindenmühle, aufgestellt werden.

Das Gerbermuseum wurde am 24. April 1999 eröffnet und wird inzwischen vom Förderverein „Gerbermuseum Lohmühle e.V.“ betreut.

Bei Führungen erfährt der Besucher viel Wissenswertes über den anstrengenden Beruf des Gerbers und die Herstellung des Leders. Dabei werden auch die Maschinen im MUseum durch das oberschlächtige Wasserred in bewegung gesetzt.